Lehrerin Karin Schulz war beeindruckt: Zusammen mit ihrem Sohn hatte sich ein Ehepaar aus Nordrhein-Westfalen auf den Weg gemacht, sich am Berufsinformationstag über den Besuch der Fachoberschule Forstwirtschaft Klasse 11 zu informieren.
Die weite Reise hat sich offensichtlich gelohnt, die Georgsanstalt hat den Realschüler aus dem Westen überzeugt. Den praktischen Teil der Ausbildung demonstrierten auf dem Freigelände vor der Schule die Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule Forst Klasse 12. Gegen die Kälte gab es Feuer im Stahlkorb und Heissgetränke.
Nicht alle Besucher kamen von soweit her, jedoch herrschte schon kurz nach der Eröffnung ein reges Treiben auf den Gängen. Die Georgsanstalt warb mit neuen meterhohen Plakaten für ihre Ausbildungsqualität in Pflege und Sozialpädagogik.
Schülerinnen und Schüler der Ausbildungsgänge zum Altenpfleger und zum Erzieher standen auf alle Fragen Rede und Antwort, auch die neue Schulform Fachschule Heilerziehungspflege stellte sich vor.
Großes Interesse herrschte auch an den Information zu den Ausbildungsgängen im dualen System, hier ist die Georgsanstalt in den Bereichen Hauswirtschaft, Gartenbau und Landwirtschaft vertreten. Soll ich lieber eine dreijährige Lehre in der Landwirtschaft beginnen oder ist des besser erst die Berufsfachschule Agrarwirtschaft zu besuchen. Lehrer Joachim Meyer berät und zählt die Vor- und Nachteile der Alternativen auf. Viele der Interessierten nutzten auch die Gelegenheit, sich an diesem Sonnabend für die gewählte Schulform anzumelden, dieSchülbüros waren geöffnet.
Auch die politische Vertretung darf an einem solchen Tag nicht fehlen: "Sie haben sich für einen krisensicheren Beruf entschieden" sagt Kirsten Lühmann, Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Celle-Uelzen zu den Altenpflegeschülern. Und Sie macht den Auszubildenen Hoffnung: "Warten Sie ab, das mit dem Geld wird bald besser."
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