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Das Theaterprojekt - 2011 „Idioten". Was haben ein verzweifelter Werbemanager, eine alte Altlinke, eine alleinerziehende Mutter hochpubertierender Töchter, ein Drehbuchautor mit Schreibblockade und ein zweckverlobter Junganwalt miteinander gemeinsam? Auf den ersten Blick wohl nichts, aber im neuen Projekt der Theater-AG der Georgsanstalt dann offenbar doch eine Menge.
Sie alle hatten einen Wunsch frei, zu dessen Erfüllung sie von der Wunschfee Jenny besucht wurden und die dann tatsächlich auch alle Wünsche erfüllte; allerdings nicht immer mit dem Ergebnis, das sowohl die angesprochenen Protagonisten als auch das Publikum erwartet hatten. So entstand dann die ein oder andere komische Situation und zumindest die Zuschauer hatten eine Menge Spaß. Viel Spaß hatten aber - wie in den Jahren davor - natürlich alle Mitglieder des Projektteams und vor allem die Schauspieler. Letztere begeisterten auch wieder durch darstellerische Leistungen auf höchstem Niveau. Wir wollen hier lediglich an die umwerfende Komik von Friederike Gades als Wunschfee erinnern, deren schauspielerischer Leistung aber niemand nachstand, sodass die Aufführung einmal wieder zu einem gelungenen Ganzen verschmolz. (Etliche Zuschauer waren sogar der Meinung, dies sei die beste der bisherigen Aufführungen gewesen.) Wie auch immer, am Schluss, das heißt nach drei ausverkauften Aufführungen waren alle Projektteilnehmer wohl gleichermaßen geschafft und glücklich, aber - und das sei die gute Nachricht - die meisten freuen sich schon auf unser nächstes Projekt! Dabei hatten wir in dieses Projekt etliche Risikofaktoren eingebaut: Der Spielort war gewechselt worden - vom gewohnten Ilmenautheater in die wesentlich kleinere KULTURN-Halle, wodurch wesentlich mehr Schülerinnen und Schüler die Aufführungen besuchen konnten, als dies bisher der Fall gewesen war. Der Text wurde erstmals fast ausschließlich von uns selbst erstellt. Eine völlig neue Schauspielertruppe musste aufgebaut werden, weil viele letzten Sommer unsere Schule verlassen hatten. Die Darsteller stammten aus unterschiedlichsten Schulformen und Berufsfeldern (von Fachschule bis BVJ, von Pflege bis Sozialpädagogik).
Es spielten nicht nur unsere Schülerinnen und Schüler mit, sondern erstmals auch „Ehemalige“ sowie Lehrerinnen und Lehrer. Aus der Nachbetrachtung ergibt sich für uns jedoch: Unsere Hoffnungen haben sich erfüllt und wir wollen - fast - alles wieder so machen!
Das Projektteam der Aufführung 2011
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